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Monday, May 27, 2013

Tales of Graces f



Tales of Graces WAS? Ja halt Tales of Graces f für die Playstation3.
Was denn, immernoch keinen Plan wovon ich hier rede? Na dann muss ich euch wohl ein wenig aufklären.
Tales of Graces f ist ein waschechtes J-RPG und ist Teil der "Tales of"-Serie von Namco Bandai die in Japan von der Gewichtung her direkt hinter der Final Fantasy und Dragon Quest Reihe liegt.
Sollte es tatsächlich Menschen unter euch geben bei denen es bei "Tales of" klingelt, werden das sicherlich Leute sein die Tales of Symphonia für den GameCube gespielt haben.

Aber nun zum eigentlichen Thema, warum geht es denn im ToGf und wie spielt es sich?

In ToGf geht es um den jungen Asbel Lanth, seinen Bruder Hubert und der kränklichen Cheria.
Asbel ist der älteste Sohn von Lord Aston Lanth und somit der Erbe der Familie und sozusagen zukünftiger Stadthalter des beschaulichen Örtschens Lanth.
Auf Erkundungstour mit seinem Brunder Hubert findet Asbel die Junge Sophie die, wer hätte es gedacht, scheinbar ihr Gedächtniss verloren hat. Die beiden Brüder beschließen Sophie mit in die kleine Stadt zu nehmen und sich um sie zu kümmern was dem eher strengen Vater der beiden allerdings missfällt.
Asbel ist nämlich scheinbar ein kleiner Draufgänger der sich um die Regeln seines Vaters nicht zu scheren scheint.

Kurze Zeit später kündigte sich auch noch hoher Besuch in Form von Prinz Richard an. Lord Lanth verbot allerdings Asbel den Umgang mit Richard aber wie ihr bestimmt denken könnt, interessiert das Asbel einen feuchten Kehricht.

Asbel beschließt Richard einen Ort zu zeigen an dem das ganze Jahr über Blumen wachsen. Dies war auch der Ort an dem Asbel und Hubert die junge Sophie fanden.
Am besagten Ort, dem Lanth Hügel angekommen lauert den beiden Jungs auch schon Richards Schwertkampftrainer auf der die beiden töten will. Natürlich wird der Bösewicht besiegt, doch die Freude hält nicht lange an. Unsere Helden stürzen von einer Klippe und schaffen es nur mit Müh und Not zurück nach Lanth. Dort wartet allerdings schon der nächste Ärger auf den kleinen Erben.


Richard fährt zurück zur Hauptstadt Barona und lud Asbel dazu ein ihn besuchen zu kommen. Lord Lanth hat geschäftliches mit Hubert in Barona zu tun und beschließt Asbel nicht mitfahren zu lassen.

Asbel Lanth Tales of Graces fDas oben genannte sind die ersten 3-4 Stunden des Spiels die wirklich noch die schwächsten Momente des Spiels sind. Denn kurz nach den nächsten Ereignissen erwartet euch ein Spiel das euch bis zu 50 Stunden in seinen Bann ziehen kann und sich mit Themen wie Bessessenheit, Rassissmuss, Krieg, Weltensterben, Verrat, Freundschaft, Liebe und vielem mehr auseinander setzt.

In ToGf gibt es 7 Spielbare Charaktere die sich alle unterschiedlich spielen.
Asbel ist bspw. Der typische Schwert-Kombo-Kämpfer während Cheria mit Wurfmessern kämpft oder vorzugsweise Heilmagie einsetzt.
Das Kampfsystem findet in Echtzeit statt was nicht heißt das man gemütlich alle Kombos spammen kann wie man möchte und das ist auch gut so!
Es gibt soganennte SK Punkte und jeder Angriff verbraucht eine gewisse Anzahl sogannter SK Punkte was euch dazu "zwingt" die für euch besten Kombos zu entwickeln.

Fähigkeiten wie Angriffe, Zauber, Resistenzen und zusätzliche Statuspunkte bekommt ihr durch Titel. Jeder Titel beherbergt 5 Fähigkeiten die man durch Punkte freischaltet in dem man Kämpfe bestreitet. Als Beispiel: Titel "Schwertkämpfer" hat 5 Fähigkeiten. Für das erreichen der ersten Fähigkeit benötigt man 100 Punkte. Ein Kampf bringt euch 40 Punkte also müsstet ihr nach Adam Riese mindestens 3 Kämpfe bestreiten um Fähigkeit 1 aus diesem Titel zu erlernen.
Jeder ausgerüstete Titel enthält übrigens weitere Fähigkeiten wie beispielsweise eine höhere Ausweichrate oder Resistenz gegenüber Eis die ihr erhaltet solange ihr den Titel ausgerüstet habt.

Ein weiteres Feature des Spiels ist das sogenannte Dualisieren. Mit Dualisierung bekommt ihr neue und stärkere Items die vom Sandwich bis hin zur Mega-Kombowaffe reichen.

Alles in allem ist ToGf also ein sehr umfangreiches Spiel in dem es viel zu entdecken gibt so das sich ein 2., 3. oder gar 4. mal durch spielen lohnt.
Meiner Meinung nach ist ToGf sogar der beste Teil der "Tales of" Serie und hat es in meine persöhnliche Top 5 der besten J-RPGs geschafft.

Eine klare Kaufempfehlung!

Monday, March 25, 2013

Der RauscheCast #3 - WestRPGs

Der RauscheCast #3 - WestRPGs

Und schon gibts Teil 3 unseres RauscheCasts, zwar leicht verspätet, aber gut Ding will Weile haben. Diesmal dreht sich alles um die westlicheren RPGs wo Sabrina und ich dem guten Marc auch endlich mal in seinem Redefluss stoppen konnten. Angefangen von "Perlen" wie Alpha Protocol hin zu Skyrim ist alles wichtige dabei. Aber was schreib ich eigentlich noch? Ihr solltet schon längst hören!

Der Download auf Google Drive folgt dann am Wochenende. Versprochen!

Wednesday, March 6, 2013

Der RauscheCast #2 - JRPGs

Der RauscheCast #2 - JRPGs

Im zweiten Teil des RauscheCasts gehts diesmal über die JRPGs dieser Generation, sprich: XBox 360, Playstation 3 und Wii. Ja, auch die Wii. Klar schlägt hier die Stunde von Marc, der jede Menge merkwürdige Titel rein gepackt hat. Aber hört selbst!


Natürlich gibts das ganze auch wieder zum Download bei Google Drive.

Sunday, March 25, 2012

Mass Effect 3

Das Ende der Trilogie. Oder auch: Wie  Bioware am Besten den Fans mehr Geld aus den Taschen ziehen kann. 

Ich bin ein großer Fan der Mass Effect Reihe, denn der erste Teil brachte actionlastigere Unterhaltung mit vielen RPG-Elementen und Erkundungseinsätzen. Auch wenn die Steuerung des Panzers nicht ideal war, so waren die Szenen immer eine willkommene Abwechlung. Die Handlung und die Einführung in die Galaxy von ME ist damals wirklich gut geglückt und hat mir viele freudige Stunden bereitet.

Dann kam Mass Effect 2. Erste dunkle Wolken am Himmel. Das Cover-System wurde wichtiger, es gab plötzlich Munition auf die man achten musste und im Allgemeinen wurde der Actionanteil stark angehoben. Leider wurde damit auch die Erkundungen eingeschränkt, so das am Ende nur noch ein nerviges Sondengeballer auf Planeten blieb.

Und jetzt ist Mass Effect  3 hier. Nach gut 23 Stunden bin ich endlich durch und bin hin und her gerissen. Auf der einen Seite macht es wahnsinnig viel Spaß, auf der anderen Seite hat es so viele Schwächen die eigentlich nicht sein dürfen. Aber nun erst mal der Reihe nach.

Wie bei den bisherigen Teilen auch wird ME3 von der Unreal 3 Engine befeuert, das sorgt für wirklich gute Grafik, sowie stimmungsvolle Effekte. Im Allgemeinen ist die Athmosphäre sehr dicht und packend, man merkt an jeder Stelle das es der finale Kampf ist, das man kaum noch Hoffnungen hat. Dazu passend natürlich die musikalische Untermaltung, die nie wirklich in den Vordergrund tritt, dafür aber die Szenerie verstärkt. Das alles sind Merkmale die die Mass Effect Reihe groß gemacht haben, gibt es dann überhaupt Neuerungen?

Ohja, das gibt es. Mass Effect 3 wurde leider weiter auf Action getrimmt. Die Missionen laufen nun alle nach dem gleichen Schema ab: Auf dem Planeten landen, alles töten, wegfliegen. Keine Erkundungen des Planeten, kein Scannen mehr nötig. Simples rumballern mit Cover-Funktionen, quasi ein Gears of Effect oder Mass of War wenn man so will. Das ist sehr schade und wird vorallem dem großartigen ersten Teil in keinster Weise gerecht. Nach einer gewissen Zeit wird das ganze auch noch extrem eintönig und richtig öde. Da hätte man mehr machen können und auch müssen. Vorallem wenn man bedenkt das ein Standardshooter um die 6 - 10 Stunden lang ist kann man sich gut vorstellen wie übel das nach 20 Stunden ist. Oh und nein, gegen Ende tut man dann nichts anderes als eine Gegnerwelle nach der anderen zu plätten. Stupide von Anfang bis Ende. Ich habs auf normal gespielt und kann nicht mal behaupten das es anspruchsvoll war, im Gegenteil. Eine Herausforderung hat hier komplett gefehlt. Eventuell liegt es auch daran das ich einen Charakter importiert habe, aber sollte das der Fall sein, hat Bioware noch miesere Arbeit geleistet als ich bisher vermutet hatte.

Weiter gehts: Die Handlung wird echt packend erzählt und es macht auch Spaß ihr zu folgen. man hat wieder viele Entscheidungsmöglichkeiten die sich auch unterschiedlich auswirken und damit auch bestimmen ob ihr ein guter oder ein böser Shepard seid. Und da kommen bereits die großen Probleme von Teil 3. Dazu aber später mehr, ich möchte hier nicht zu sehr spoilern. Es wird viele Stellen geben an denen ihr euch fragt: Warum habe ich mich so entschieden? Den einige Entscheidungen stimmen einen tatsächlich leicht traurig. Die Handlung ist auch das einzige, was das Spiel trägt, denn das Gameplay ist zu eintönig. Wenn ich Neueinsteiger wäre, könnte ich nicht verstehen, warum so eine Faszination um Mass Effect besteht. Jegliche Tiefe wurde gestrichen. Es gibt einige Stellen, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, da mir einfach nur Schwachsinn serviert wurde. Allerdings kommen diese Stellen erst relativ spät im Spiel, eine Entschädigung dafür gibt es auch sofort in der darauf folgenden Mission.

Ein großes Problem sind einfach die vielen Logiklöcher und das Ende selbst, aber dazu gibt es unten mehr.

Sollte man sich jetzt Mass Effect 3 kaufen oder nicht? Das ist eine schwere Frage. Was mich sehr verärgert hat ist die DLC-Politik von Bioware. Bereits zum Release gibt es einen weiteren Charakter den ich zusätzlich kaufen muss. Bei Dragon Age: Origins und Mass Effect 2 wurde dieser wenigstens der Disk als Code beigelegt. Solch eine Politik unterstütze ich nicht, daher kann ich auch nicht sagen, wie sich der neue Charakter auf die Handlung auswirken würde. Auch die Ankündung neuer Enden finde ich absolut bescheuert, immerhin ist das Ende so, wie es sich Bioware gedacht hat, dazu weiter unten mehr.
Dazu kommt, das man die Bereitschaft für die Galaxie nur mit dem Multiplayer Modus steigern kann, zumindest wirkt es so auf mich, denn bei mir hat sich da nichts getan. Danke Bioware das ich bei einem Solospiel zum Multiplayermodus gezwungen werde. Ganz miese Idee.
Ich kann keine Kaufempfehlung aussprechen, dazu hat ich zu viele Frustmomente, war zu oft genervt und bin zu sehr von der Politik von Bioware enttäuscht. Es ist ein gutes Spiel, aber bei weitem nicht der Abschluss, den die Reihe verdient hätte. Leider sorgt Teil 3 dafür, das die ganze Reihe auch weniger relevant ist und einfach nur ein sanftes belangloses Geplänkel ist. Sehr gut gemacht, Bioware.



Und jetzt kommen wir zu ein paar Logiklücken und dem Ende. Daher: Spoilerwarnung!





°°°~~~---Spoiler---~~~°°°




Wie oben bereits erwähnt bestimmen eure Entscheidungen, ob ihr auf der guten Seite oder der bösen Seite steht. Während des Spiels ist das ganz witzig und man kann auch schnell fatale Entscheidungen treffen. So habe ich aus versehen die Quarians ausgelöscht, weil ich den Geth die Freiheit schenken wollte. Blöd nur: Wenn man weiß wie man die Missionen angeht, kann man beide Seiten retten. Die Option fehlte bei mir komplett, was mich im nachhinein auch sehr geärgert hat.

Es geht aber noch schlimmer: Es ist schlicht weg scheiß egal was ihr im Spiel anstellt. Es ist auch scheiß egal was ihr in den anderen Teilen getrieben habt. Das Ende besteht aus den gleichen drei Abschnitten. Shepard stirbt (außer die militärische Stärke ist hoch genug), die Mass Relays werden zerstört und die Normandy legt eine Bruchlandung hin. Egal wie ihr euch entscheidet. Das ganze ist so hohl, das es sogar die eigenen Aussagen weniger Minuten zuvor widerruft. Ich hab z.B. das Ende gewählt, bei dem ich die Reaper kontrollieren will, dafür sollen die Mass Relays und die Geth ganz bleiben. Und BÄM! zerstört. Warum?

Noch ein paar Worte zum Inhalt des Endes: Ich mag es. Es ist traurig, es spiegelt den hoffnungslosen Kampf und die Aussichtslosigkeit wieder.Ich finde es cool das in meinem Ende Shepard stirbt, aber ich finde es mies, das es nur schwer möglich ist ein anderes Ende zu erreichen. Es steckt zu viel Arbeit dahinter. So viel Arbeit, das ich gar kein Interesse mehr an dem Spiel habe.

Was mir aber sehr gut gefallen hat, war das kurze Video nach den Credits: Das ist alles eine Legende und die Idee gefällt mir. Ein alter Mann erzählt seinem Enkel von den Heldentaten Shepards und inspiriert ihn damit. Warum nicht? Einziger Nachteil: Ein weiterer Teil wurde bereits angekündigt. Aber wie will man eine weitere Handlung rund um Shepard erzählen, wenn man ihn seit Beginn seiner Spectre-Zeit bis zur Rettung der Galaxy gespielt hat? Was soll da noch groß kommen?

Friday, May 27, 2011

Homefront

oder: Eine Geschichte aus dem Land der Dummen.

Es war einmal vor langer Zeit, dort begab es sich, das ein König seinen Sandkasten "Amerika" taufte. Er spielte darin den ganzen Tag und fühlte sich wie der König der Welt. Doch dann kam sein dunkler, kleiner Bruder und bewarf den König mit Steinen, aus seinem eigenen Sandkasten "Nordkorea" schickte er kleine Ameisen los um "Amerika" erobern zu können.
Das ist so ca. die Handlung von Homefront.
Nein, ich übertreibe nicht. Okay, die Sache mit den Sandkästen und den Königen ist erfunden. Aber ansonsten geht meine Interpretation schon so klar. Nordkorea überfällt die Welt, erobert alles was nicht bis drei auf den Bäumen ist und landet jetzt in den USA.
Nein, man spielt nicht auf Seiten Nordkoreas. Man ist ein amerikanischer Staatsbürger, der halt abgeführt wird. Dann geht alles den Bach runter und man ist plötzlich Widerstandskämpfer, weil... weil... weil... ist so? Ich habe den Sprung in der Tat nicht verstanden, scheinbar ich jemand besonderes, weil scheinbar jeder wusste wer ich bin. Außer ich. Top.
Wir wollen mal nicht so kleinlich sein, andere Spiele rocken auch ohne Story, weil das Gameplay und die Optik einfach überzeugt. Und dann ist da noch Homefront.

Ich habe die PS3 Version gezockt, die nur auf 720p läuft und auch nicht mit allzu vielen Details daher kommt. Es sieht alles stark veraltet und langweilig aus. Ihr ballert euch eben 5 Stunden lang durch puren Mist. Dazu kommt, das es einfach flimmert ohne Ende. Es ist echt unglaublich wie sowas heute noch im Laden stehen kann. Und ich hab dafür auch noch Geld auf den Tisch gelegt.

Aber dann ist der Sound bestimmt erste Sahne, oder? Oder. Die Waffen hören sich nett an, aber gegen ein Call of Duty sehen die Geräusche einfach kein Land. Die Dialoge sind lächerlich dumm, die Synchronisation (auf Englisch) ist einfach unter aller Kanone. Das ganz ging stellenweise soweit, das ich einfach den Ton abgeschalten habe.

Neben der glorreichen Handlung und den super vertonten Dialogen gibts ja dann noch das "Acting". Das besteht immer aus einem Haufen KI-Helden, die einfach rum stehen, warten bis der letzte der Truppe auf den Millimeter genau da steht, wo ihn die Entwickler wollen und dann startet erst der Dialog. Das kann manchmal schon ne ganze Ecke dauern.

Weil wir gerade bei KI sind. Dumm, Dümmer, Homefront. Fertig. Mehr Worte braucht man dafür nicht, es war einfach erbärmlich was da passiert ist. Gegner reagieren nicht wenn man sie anschießt oder Gegner versuchen durch Wände zu schießen, was aber nicht geht.

Bringen wir das ganze zu Ende.
Das Spiel ist gut 5 Stunden lang, dem Multiplayer hab ich nicht mal mehr eine Chance gegeben. Spielerisch ist der Titel veraltet und ich war froh als es vorbei war. Wenn euch jemand das Spiel schenkt, dann solltet ihr euch gedanken um eure Freundschaften machen.
Im Endeffekt gibt es zu viel gute Konkurrenz und das auch noch zu günstigem Preis, als das es eine Möglichkeit gibt, die Existenz von Homefront zu rechtfertigen.

Wednesday, March 30, 2011

Ratchet & Clank - Future Trilogy

... Halt! Stop! Ich kann nicht mehr lachen!

Ich muss ja zugeben, ich hatte noch nie ein Ratchet & Clank Spiel gezockt. Bis ich mir dann eine PS3 geholt habe. Irgendwann hatte ich dann mal Lust auf etwas neues und anderes und hab das Pack bestehend aus Uncharted 1 und Ratchet & Clank: Tools of Destruction günstig gesehen.
Es hat mich schon geflashed. Anders kann man das gar nicht beschreiben. Nach dem tollen Einstieg hab ich mir natürlich auch die anderen beiden Teile, "Quest for Booty" und "A Crack In Time" geholt. Aber nun erst mal der Reihe nach.

Ratchet & Clank: Tools of Destruction

Eigentlich ist Ratchet und Clank nichts weiter als ein simples 3D-Jump'n'Run mit vereinzelten Ballereinlagen. Das ganze ist aber auch cool inszeniert. Der eigentliche Kaufgrund ist aber die Handlung, deren Erzählweise, die Dialoge und die Charaktere selbst.
Der unglaubliche Humor in dem Spiel ist echt der Hammer, der springt zwischen banalen Wortspielen, Kinderwitzen und sarkastischen Aussprüchen nur so hin und her, hält dabei bei Laune, hilft bei der Präsentation der Handlung und macht auch noch jede Menge Spaß. Es gibt kaum ein Spiel bei dem ich nur durch Dialoge so viel Spaß beim Spielen hatte.
Dazu kommt, das die Waffen auch viel Freude bereiten, denn man kann die Gegner von einem Insektenschwarm angreifen lassen, mit einer Laserpistole abschießen oder (mein Favorit) man nutzt einfach eine Eletropeitsche. TOP!
Klar gibt es auch Waffen die man eher weniger nutzen wird, aber gut: die liegen halt dann rum, sind ja zum Glück auch nur wenige Waffen die eher unlustig oder gar unbrauchbar auf mich wirkten.
Ein anderer wichtiger Punkt ist ganz klar das Leveldesign. Das ist abwechslungsreich, detailreich, und kunderbunt ohne dabei kitschig oder kindlich zu wirken. Ich hab das Spiel zusammen mit einem Kumpel ab 2 Tagen durch gezockt, so sehr hat uns das Spiel gefesselt.
Dafür gibts auch jeden fall eine ganz klare Kaufempfehlung, vorallem da man ja gut 8 - 10 Stunden in der riesigen Welt unterwegs ist. Cool ist auch: Durchhänger sind mir keine aufgefallen, das wirkte wie aus einem Guss und strotze nur so vor lustigen und liebevoll designten Momenten.

Ratchet & Clank: Quest for Booty

Eigentlich kann man das hier recht kurz halten: Mehr vom oberen. Fertig.

Okay, das wäre zu hart. Es gibt ein paar neue Funktionen die man nutzen muss, die hier aber noch nicht ganz ausgereift rüber kommen. Die Handlung an sich ist auch wieder spannend und spaßig erzählt, daran gibt es nichts zu kritisieren. Allerdings ist die Spielzeit mit knapp 4 Stunden schon sehr kurz, ist dafür aber sehr straff durch gezogen und unterhält von der ersten bis zur letzten Minute. Allerdings kam bei mir das Gefühl auf das die Entwickler nicht recht wussten was sie nun noch so alles in ein R&C Spiel packen könnten und haben es deswegen so kurz gehalten. Im nachhinein, finde ich, war es die richtige Entscheidung. Kurz, knackig, mehr von R&C, cooler Humor, richtig fetzige Zwischensequenzen.

Ratchet & Clank: A Crack In Time

Yay! Noch ein R&C Teil, der wird bestimmt auch wieder so richtig fett und episch und überhaupt. Nein. Diesmal nicht.
Der Einstieg war wie immer leicht, spaßig und es ging zügig vorran. Aber irgendwann ist einfach der Punkt erreicht, bei mir wars so ca nach 4 Stunden, da kam bei mir das Gefühl auf, die Entwickler wissen nicht mehr was sie nun tun könnten und bauen einfach lauter "lustige" Sachen ein um die Spielzeit künstlich zu Strecken. Dann macht das Spiel auch keinen Spaß mehr, verkommt zeitweise zu einem platten Shooter mit nervigem Leveldesign. All die Liebe aus den Vorgängern wirkt hier wie ausgesaugt.Einfach nichts mehr davon vorhanden. Und dann, dann kommt sie wieder, die nächste coole Sequenz. Die Abstände sind größer geworden, das Gameplay langsamer, dadurch das man jetzt bestimmte Sachen, Zoni in dem Fall, sammeln muss um weiter zu kommen. Das bremst den Spielfluss und bringt mir auch nichts im Spiel. Es ist einfach nur da, damit ich länger spielen kann / muss. Finde ich sehr ärgerlich, was am Ende auch dazu geführt hat, das A Crack In Time für mich der schlechteste Teil der Future Trilogy ist. Muss man nicht unbedingt gespielt haben, denn

Spoiler:

ihr findet zwar Clank, macht den Bösewicht platt, aber die Lombax sind immer noch nicht gefunden. Und so endet das Spiel mit einem Cliffhanger, das sich die beiden weiter auf die Suche machen

Ich hasse solche Enden.

Das wars dann erst mal zum Thema R&C Future Trilogy. So schnell wird leider nichts mehr neues kommen. Wenn doch befürchte ich das es auf dem eher schlechteren Niveau von A crack In Time sein wird.