Sunday, December 11, 2011

Batman Arkham City


Die Fledermaus ist wieder! Als Batman-Fan hatte man es in der Vergangenheit sehr oft sehr schwer an gute Filme und Spiele zu kommen. Allerdings hat u.a. die Nolan / Bale Kombo bewiesen, das es filmisch möglich ist, Batman ins Kino zu bringen, den Zuschauer zu unterhalten und ihn mit einem guten Gefühl nach Hause zu schicken. Warum also nicht auch am PC und auf den Konsolen? Gute Frage, dachte sich scheinbar Rocksteady und brachte daher vor zwei Jahren “Arkham Asylum” auf den Markt. BÄM! Da war er wieder, der dunkle Ritter. Das Spiel kam aus dem Nichts und hat mal eben den Spielemarkt gerockt. Stark genug um einen zweiten Teil zu entwickeln.

Nun, 2011, brachte Rocksteady “Arkham City” auf den Markt. Statt nur im Asylum unterwegs zu sein, gibt es diesmal einen ganzen Stadteil von Gotham. “Uh! Uh! Uh! Es ist ein Open-World-Spiel!”, mag jetzt der ein oder andere rufen. Ich mag den Begriff “Open-World-Spiel” nicht. Im Endeffekt ist Arkham City ne Spielwiese auf der man einfach mal Leute verprügeln kann oder die Fragezeichen von Riddler suchen darf.

Allerdings hat mich diese “Open-World” jetzt nicht vom Hocker gerissen, ich hatte nie das Gefühl irgendwas erkunden zu müssen. Sollte es einen spielerischen Vorteil dadurch geben, hat ihn mir das Spiel verschmiegen. Die Handlung selbst hab ich bis zum Ende verfolgt, hat mir sehr gut gefallen, nur haben mir manche Entscheidungen und “Wendungen” dann doch sehr im Kopf weh getan. Zeitweise schlägt diese “Superhelden-Idioti” volle Breitseite zu. Ich konnte darüber hinweg sehen und habs durch gezockt.

Spielerisch bietet “AC” einem nicht viel neues. Geschlagen wird immer noch mit der X-Taste, mit der LB-Taste geht man immer noch in den Detektivmodus usw. Das ist alles schön und gut, hat mir im ersten Teil schon gut gefallen. Leider haben die Gegner hier jede Menge Schusswaffen, die dem guten Fledermausmann dann doch zu schnell das Leben auslöschen. Mich hat es schon sehr oft frustriert, aber nach ein oder zwei Anläufen ist jede Stelle zu meistern. Meistens liegts einfach daran, das man die Umgebung nicht gut genug nutzt. Daher immer schön fleißig umschaun und von hinten anschleichen.

Die Dialoge sind wieder einmal sehr gut vertont, zumindest im Englischen. Besonders genial ist mal wieder Joker. Mark Hamil macht hier einen überragenden Job, schade das er damit nun aufhören will. Batmans Stimme kommt wesentlich angenehmer rüber, als die von Mr. Bale wenn er sich ein “I’m Batman” zwischen den Zähnen durch zwängt. Cool ist auch, das man über den Sound darauf hingewiesen wird, wenn ein Gegner eine Schusswaffe aufhebt.

Arkham City ist ein sehr gutes Spiel, das einen für ca 7 Stunden unterhalten wird, außer man will sich einen Wolf suchen. Dann wirds wesentlich mehr. Es ist spielerisch sehr eintönig, weil man eigentlich nur auf X bzw. Y hämmern muss um heil aus den Kämpfen hervor zugehen.

Arkham City sollte man auf jedenfall gezockt haben, es gehört nicht zu den besten Spielen aller Zeiten, aber es ist eines der besten Comicumsetzungen aller Zeiten. Batman-Fans haben das Teil eh schon, der Rest sollte einen Blick riskieren, denn so viel Liebe zum Detail und zum Sourcematerial wie hier, findet man heute leider nur noch selten.

Ein Warnung noch zum Schluss: Wer das Spiel gebraucht kauft, muss auf Catwomen verzichten. Wie dieser Spielteil ist, kann ich nicht sagen, da meine XBox momentan ohne Internet auskommen muss. Danke noch mal an Rocksteady, das ich nur ein halbfertiges Spiel bekommen habe.

Tuesday, December 6, 2011

The Vampire Diaries Season 1 & 2


Ich fass hier beide Staffeln zusammen, weil sie auch zusammen gekauft und geschaut hab, macht mir die Arbeit ein bisschen leichter.

Vampire Diaries ist, mal wieder, eine Serie über Vampire und deren Probleme oder besser gesagt: Die Probleme der Hauptdarstellerin und der Vampire. Denn auch hier gibt es eine weibliche Hauptrolle. Aber haltet ein! Die Vampire funkeln nicht im Sonnenschein. Und sie reißen auch gern dem ein oder anderen den Kopf ab oder knabbern an ihnen rum.

Viele sind ja der Meinung, das Vampire Diaries nichts weiter als ein Abklatsch der Twilight-Filme sind, aber wer kann ihnen so eine Vermutung bei dem Titel übelnehmen? Das hört sich ja schon so soft und weichlich an. Natürlich gibts hier die ein oder andere Stelle an der man um Liebesgesabbel nicht rum kommt, aber es hällt sich doch letzten Endes stark in Grenzen.

Die Vampire sind eine ganze Ecke härter unterwegs und haben sogar echte Probleme. Und sie fahren keinen Volvo. Um genau zu sein sieht man Stefan, einen der Hauptcharakter, nur eine handvoll mal in seinem Porsche fahren. Warum fahren wenn man schneller rennen kann?

Aber nun noch ein paar kurze Worte zur Handlung: Elena sieht aus wie eine Vampirin, die Schuld daran ist, das Stefan und Damon zu Vampiren wurden. Blöd nur das die beiden Brüder sind und bei auf besagte Vampirin, Katherine, standen bzw. stehen. Blöd auch das Vampire immer Ärger mit bringen. Damon ist eher der rebellische der beiden Brüder und versucht Stefan das Leben zur Hölle zu machen, mit Erfolg. Ich werd nicht weiter ins Detail gehen, denn die Handlungen sind wirklich gut gemacht und sehr unterhaltsam.

Und als kleine Beruhigung: Die Schauspieler hier haben auch tatsächlich was drauf und nicht wie ihre Kollegen von Twilight.

Wer einen Hang zu Vampiren, Werwölfen und Übernatürlichem hat sollte sich die Serie ruhig anschaun. Wer bereits True Blood kennt, wird sich allerdings etwas umstellen müssen, denn die Serie ist ein bisschen weicher.